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Roter-Rüben-Kwass für Borschtsch

Roter-Rüben-Kwass für Borschtsch

Ein natürlicher, säuerlich-süßer Rote-Bete-Kwass auf Roggenbrotbasis – ein traditioneller ukrainischer Sauerteig-Ansatz, der dem Borschtsch seine tiefe Rubinfarbe und eine feine Säure verleiht, ganz ohne einen Tropfen Essig.

Zeit20 Min
Portionen8
Kalorien79 kcal
SchwierigkeitEinfach

Zutaten

  • rote bete800 g
  • abgekochtes wasser1500 ml
  • Roggenbrot1 Stk
  • salz1 TL
  • Zucker1 TL

Anleitung

1

Die Rote Bete gründlich mit einer Bürste waschen, schälen und in große Scheiben oder Würfel schneiden – zu fein geriebene Rote Bete macht den Kwass trüb, daher sollten die Stücke deutlich erkennbar bleiben.

2

Die Rote Bete in ein sauberes Dreiliterglas geben, eine Scheibe getrocknetes Roggenbrot, Salz und Zucker hinzufügen.

3

Mit warmem, abgekochtem Wasser (35–40°C) aufgießen, bis die Rote Bete vollständig bedeckt ist, dabei 3–4 cm Platz bis zum Glasrand freilassen.

4

Das Glas mit mehrfach gefaltetem Mullstoff abdecken (nicht mit einem dichten Deckel) und bei Raumtemperatur von 18–22°C 3–5 Tage zum Gären stehen lassen.

5

Täglich mit einem sauberen Löffel den Schaum bzw. die Haut von der Oberfläche abschöpfen und den Inhalt des Glases vorsichtig umrühren.

6

Der Kwass ist fertig, wenn er eine angenehme Säure und eine satte, dunkelrote Farbe angenommen hat und die Bläschenbildung an der Oberfläche merklich nachlässt – in der Regel am 4.–5. Tag.

7

Den Kwass durch Mullstoff oder ein feines Sieb abseihen, in eine saubere Flasche mit Deckel umfüllen und im Kühlschrank bis zu 2 Wochen aufbewahren. Am Ende der Kochzeit zum Borschtsch geben, um ihm auf natürliche Weise Säure und eine kräftige Farbe zu verleihen – ganz ohne Essig.