Kuchmatschi aus Hühnerleber und -herzen
Georgische Vorspeise aus zarter Hühnerleber und Hühnerherzen, angebratenen Zwiebeln, Walnüssen und würzig-säuerlichen Granatapfelkernen.
Zutaten
- hühnerleber400 g
- Hühnerherzen400 g
- wasser700 ml
- Zwiebel2 Stk
- sonnenblumenöl50 ml
- Knoblauch3 Zehen
- walnüsse100 g
- granatapfel1 Stk
- Weißweinessig2 EL
- gemahlener Koriander1.5 TL
- gemahlener blauer Bockshornklee1 TL
- getrocknetes Bohnenkraut1 TL
- salz1 nach Geschmack
- gemahlener schwarzer Pfeffer1 nach Geschmack
Anleitung
Die Hühnerleber von Häutchen und grünlichen Gallenspuren befreien, große Stücke halbieren. Die Herzen waschen, die Spitzen mit den Gefäßen abschneiden und halbieren.
700 ml Wasser aufkochen, salzen und die Hühnerherzen hineingeben. Bei schwacher Hitze 25 Minuten köcheln lassen und dabei den Schaum abschöpfen. 100 ml Kochsud abnehmen, die Herzen herausnehmen und in 1–1,5 cm große Stücke schneiden.
Die Leber mit Küchenpapier trockentupfen. Die Hälfte des Sonnenblumenöls in einer weiten Pfanne erhitzen und die Leber portionsweise in einer Schicht je 2–3 Minuten pro Seite anbraten, bis eine goldbraune Kruste entsteht, das Innere aber saftig bleibt. Die Leber auf ein Brett legen und in Stücke schneiden.
In derselben Pfanne das restliche Sonnenblumenöl erhitzen. Die fein gehackte Zwiebel zugeben und bei mittlerer Hitze 8–10 Minuten weich und goldbraun braten.
Die geschnittenen Herzen und die Leber zur Zwiebel geben. Gehackten Knoblauch, gemahlenen Koriander, gemahlenes Bockshornklee-Kraut (blauer Bockshornklee), getrockneten Bohnenkraut, schwarzen Pfeffer und Salz zugeben. Weißweinessig und die 100 ml aufbewahrten Kochsud angießen. Verrühren und 3–4 Minuten garen, bis die Flüssigkeit eindickt und das Fleisch mit einer glänzenden Glasur überzieht.
Die Pfanne vom Herd nehmen. Die gehackten Walnüsse und die Hälfte der Granatapfelkerne einrühren, sodass sie sich mit der Sauce tränken, aber ihre Textur behalten.
Die Kuchmatschi auf einen flachen Teller geben, mit den restlichen Granatapfelkernen bestreuen und warm oder bei Zimmertemperatur als Vorspeise servieren.
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