Marinierter Baltischer Hering
Goldbraun gebratener baltischer Hering in einer süß-sauren Marinade mit Karotten und Zwiebeln — ein traditioneller estnischer kalter Vorspeisenklassiker.
Zutaten
- Ostseeheringsfilet500 g
- ei1 Stk
- milch60 ml
- Weizenmehl120 g
- öl30 ml
- salz20 g
- schwarzer Pfeffer, gemahlen1 Prise
- wasser1000 ml
- Karotte2 Stk
- Zwiebel2 Stk
- schwarze pfefferkörner10 Stk
- piment5 Stk
- lorbeerblatt2 Blatt
- Zucker25 g
- Essig 30%30 ml
Anleitung
Die Heringsfilets mit Küchenpapier trocken tupfen. 20 g Salz abmessen: die Hälfte zum Würzen des Fischs verwenden, die andere Hälfte für die Marinade aufheben; den Fisch mit einer Prise schwarzem Pfeffer würzen.
In einer Schüssel das Ei mit der Milch verquirlen, in einer zweiten Schüssel das Weizenmehl bereitstellen. Jedes Filet in die Ei-Milch-Mischung tauchen und im Mehl wenden, überschüssiges Mehl abschütteln.
Öl in einer schweren Pfanne erhitzen. Die Filets 2–3 Minuten von der Fleischseite braten, bis sie dunkelgolden sind, dann wenden und weitere 2–3 Minuten mit der Hautseite nach unten braten. Den Fisch in eine tiefe Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.
Karotten und Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden. Wasser in einen Topf geben, Karotten, Zwiebeln, schwarze Pfefferkörner, Piment, Lorbeerblatt, das restliche Salz und den Zucker hinzufügen. Aufkochen und 5–7 Minuten köcheln lassen, damit die Karotten noch leicht bissfest bleiben.
Den 30%igen Essig einrühren, die Marinade vom Herd nehmen und 10–15 Minuten abkühlen lassen. Die Marinade sollte deutlich süß-sauer und etwas salziger schmecken, als es für den fertigen Fisch nötig ist.
Den abgekühlten Fisch mit der Marinade samt Karotten, Zwiebeln und Gewürzen übergießen. Die Schüssel abdecken und mindestens 8 Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank ziehen lassen.
Den Hering kalt als Vorspeise servieren; im Kühlschrank bis zu 7 Tage aufbewahren.
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