Nokedli
Ungarische Mehlklößchen, Nokedli genannt, sind eine schnelle hausgemachte Beilage zu Paprikahuhn oder Gulasch: Ein dickflüssiger Eierteig wird direkt ins kochende Wasser geschnitten, und die gekochten Klößchen werden anschließend in Butter goldbraun angebraten.
Zutaten
- weizenmehl250 g
- ei2 Stk
- wasser150 ml
- salz1 TL
- butter40 g
- schwarzer pfeffer1 nach Geschmack
Anleitung
In einer großen Schüssel Weizenmehl mit einer halben Teelöffel Salz vermischen. Die Eier hineinschlagen und etwa die Hälfte des Wassers dazugießen, dabei mit einem Holzlöffel oder Schneebesen glattrühren.
Nach und nach das restliche Wasser einarbeiten, mit dem Löffel oder der Hand verrühren, bis ein dickflüssiger, leicht klebriger Teig entsteht, der die Konsistenz eines dicken Pfannkuchenteigs hat — er soll langsam vom Löffel gleiten und nicht in einem Strahl fließen.
In einem großen Topf 2–3 l Wasser zum Kochen bringen und wie für Nudeln salzen.
Den Teig portionsweise auf ein mit Wasser angefeuchtetes Holzbrett geben und mit einem scharfen Messer, das man nach jedem Schnitt in Wasser taucht, dünne Streifen direkt ins kochende Wasser schneiden; man kann auch einen Nokedli- oder Spätzlehobel mit groben Löchern verwenden.
Die Nokedli nach dem Aufsteigen an die Oberfläche noch 1–2 Minuten köcheln lassen, dann sofort mit einer Schaumkelle herausnehmen und in ein Sieb geben, damit das Wasser abtropft.
In einer Pfanne Butter bei mittlerer Hitze schmelzen, die abgetropften Nokedli hineingeben und 1–2 Minuten unter vorsichtigem Wenden anbraten, bis sie rundum mit Butter überzogen und leicht gebräunt sind.
Mit schwarzem Pfeffer würzen und nach Belieben nachsalzen; heiß als Beilage zu Hühner-Paprikasch, Gulasch oder Schmorkraut servieren.
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