Leber nach Schytomyr-Art
Zarte Streifen von Rinderleber, scharf angebraten und dann in einer sahnig-pilzigen Sauce mit Zwiebeln und Knoblauch geschmort — heiß serviert mit Kartoffelpüree oder Buchweizen, ein herzhaftes Hausgericht im Geiste der pilzreichen Poliss'ja-Küche.
Zutaten
- Leber (Rind oder Schwein)600 g
- milch200 ml
- Zwiebel2 Stk
- champignons250 g
- Knoblauch1 Zehe
- mehl2 EL
- öl3 EL
- sauerrahm200 g
- wasser50 ml
- Dill3 Stangen
- salz1 nach Geschmack
- schwarzer pfeffer1 nach Geschmack
Anleitung
Die Leber von Häutchen und Gängen befreien und in etwa 1,5 cm dicke Streifen schneiden. Mit kalter Milch bedecken und 30 Minuten ziehen lassen — das nimmt die Bitterkeit und macht das Fleisch zarter.
In der Zwischenzeit die Zwiebel in Halbringe schneiden, die Champignons in Scheiben schneiden und den Knoblauch fein hacken.
Die Leber aus der Milch nehmen, mit Küchenpapier trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer würzen und in Mehl wenden.
In einer Pfanne Öl erhitzen und die Leber bei starker Hitze von jeder Seite 2–3 Min. anbraten, bis sie eine schöne Bräunung hat (die Mitte sollte zart-rosa bleiben, sonst wird die Leber zäh). Auf einen Teller geben.
In derselben Pfanne bei mittlerer Hitze die Zwiebel 4–5 Min. weich anbraten, die Champignons zugeben und weitere 5–6 Min. braten, bis die Flüssigkeit verdampft ist und die Pilze goldbraun sind.
Den Knoblauch zugeben und 30 Sekunden mitbraten, bis er duftet.
Die Leber zurück in die Pfanne geben, die mit Wasser verdünnte Sauerrahm hinzugießen, mit Salz und Pfeffer nach Geschmack abschmecken und vorsichtig vermischen.
Bei niedriger Hitze zugedeckt 8–10 Min. schmoren, ohne stark aufkochen zu lassen, damit der Sauerrahm nicht gerinnt. Zum Schluss gehackten Dill einstreuen und heiß mit Kartoffelpüree oder Buchweizen servieren.
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