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Kolumbianisch

Sudado de Pollo

Kolumbianischer Hühnerschmortopf mit Hühnerschenkeln, Kartoffeln und Maniok, die langsam in einem kräftigen Tomaten-Zwiebel-Sofrito geschmort werden.

Zeit75 Min
Portionen6
Kalorien202 kcal
SchwierigkeitMittel

Zutaten

  • Hähnchenschenkel ohne Haut1200 g
  • Kartoffel1000 g
  • maniok500 g
  • reife Tomate600 g
  • Zwiebel1 Stk
  • Frühlingszwiebel2 Stangen
  • Knoblauch3 Zehen
  • Pflanzenöl2 EL
  • wasser500 ml
  • salz1 TL
  • schwarzer pfeffer (gemahlen)0.5 TL
  • getrockneter Thymian0.5 TL
  • gemahlener Achiote0.5 TL
  • lorbeerblatt1 Blatt

Anleitung

1

Die Hühnerschenkel trockentupfen und mit 0,5 TL Salz und schwarzem Pfeffer würzen. Kartoffeln und Maniok schälen; die Kartoffeln halbieren, den Maniok in 5–6 cm lange Stücke schneiden und den festen Kern entfernen.

2

Die Tomaten fein würfeln. Die Zwiebel und die Frühlingszwiebeln fein hacken, den Knoblauch fein hacken. In einem breiten, dickwandigen Topf das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen.

3

Die Hühnerschenkel von jeder Seite 3–4 Minuten anbraten, bis sie leicht goldbraun sind; herausnehmen und auf einen Teller legen.

4

Im selben Topf Zwiebel und Frühlingszwiebeln 3 Minuten anbraten. Knoblauch, Tomaten, das restliche Salz, Thymian und Achiote zugeben und 5–7 Minuten schmoren lassen, bis die Tomaten zu einem dicken Sofrito zerfallen.

5

Wasser angießen, Kartoffeln und Lorbeerblatt hinzufügen und das Hühnerfleisch samt Bratensaft zurück in den Topf geben. Zum leichten Köcheln bringen, den Deckel aufsetzen und bei mittel-niedriger Hitze 25 Minuten schmoren.

6

Den Maniok zugeben, die Stücke vorsichtig in die Sauce tauchen und weitere 15–20 Minuten mit Deckel garen, bis das Hühnerfleisch vollständig durchgegart ist und Kartoffeln und Maniok mit der Gabel leicht einstechbar sind. Falls gewünscht, in den letzten 5 Minuten den Deckel abnehmen, damit die Sauce eindickt.

7

Das Lorbeerblatt entfernen, die Sauce abschmecken und bei Bedarf mit Salz oder schwarzem Pfeffer nachwürzen. Den Sudado heiß servieren, Hühnerfleisch und Gemüse mit der dicken Sauce beträufeln; traditionell isst man ihn mit weißem Reis.