
Werhuny
Knusprige, gedrehte Bänder aus zartem Sahneteig, goldbraun ausgebacken und großzügig mit Puderzucker bestäubt – ein traditionelles Dessert aus der Region Poltawa für die Festtagstafel.
Zutaten
- mehl350 g
- ei2 Stk
- Zucker50 g
- sauerrahm100 g
- salz1 nach Geschmack
- vanille1 Prise
- bratöl500 ml
- Puderzucker40 g
Anleitung
In einer tiefen Schüssel 2 Eier mit 50 g Zucker, einer Prise Salz und Vanille mit dem Schneebesen zu einer glatten Masse verrühren, dann 100 g Sauerrahm einarbeiten.
350 g Mehl sieben und nach und nach unter die Eimasse mischen – zunächst mit dem Löffel, dann mit den Händen –, bis ein weicher, elastischer Teig entsteht, der nicht mehr an den Händen klebt (bei Bedarf etwas mehr Mehl einarbeiten).
Den Teig zu einer Kugel formen, mit Frischhaltefolie oder einem Tuch abdecken und 20-25 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen – so entspannt sich das Gluten und der Teig lässt sich leichter ausrollen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen, auf etwa 3-4 mm Dicke. Mit einem scharfen Messer in Rauten von ca. 4×9 cm schneiden.
In die Mitte jeder Raute einen 3-4 cm langen Längsschnitt machen und ein Ende der Raute vorsichtig durch diesen Schlitz ziehen, sodass sich der Teig umstülpt – so erhalten die Werhuny ihre charakteristische gedrehte Form.
In einem dickwandigen Topf 500 ml Öl auf 170-180°C erhitzen (ein hineingeworfenes Stückchen Teig muss sofort hochsteigen und Bläschen bilden). Die Werhuny in kleinen Portionen 3-4 Minuten frittieren, dabei einmal mit einem Schaumlöffel wenden, bis sie gleichmäßig goldbraun sind.
Die fertigen Werhuny mit dem Schaumlöffel herausnehmen und auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen, damit überschüssiges Öl abtropfen kann.
Die Werhuny etwas abkühlen lassen, dann großzügig mit Puderzucker (40 g) bestäuben und warm oder vollständig abgekühlt servieren.
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